Home | Links | Impressum


Bachelor Angewandte Theologie und Religionspädagogik

Start im Wintersemester 2018 / 2019 

Zum Wintersemester 2018 / 2019 wird an der Katholischen Hochschule Freiburg ein neuer, staatlich anerkannter Bachelorstudiengang mit 210 ECTS-Punkten (7 Semestern) eingerichtet.

Dieser Studiengang befähigt die Studierenden, den Beruf des Gemeindereferenten / der Gemeindereferentin zu ergreifen. Zur Attraktivität des Studiengangs trägt ein 7+3-Modell bei: Wer das Studium Angewandte Theologie und Religionspädagogik absolviert hat, kann anschließend den Bachelor Soziale Arbeit studieren. Indem eine Anzahl von Modulen aus dem Studium der Angewandten Theologie und Religionspädagogik auf das Studium der Sozialen Arbeit angerechnet wird, ergibt sich die Möglichkeit, beide Studiengänge in 10 Semestern abzuschließen. www.kh-freiburg.de

Künftig soll es aber nicht nur möglich sein, die erforderlichen Qualifikationen durch ein Studium zu erreichen. Für alle Interessierten, die keine Hochschulzugangsberechtigung mitbringen, soll es weiterhin die Möglichkeit geben, in Freiburg einen kirchlichen Abschluss zu erwerben, der für eine Tätigkeit in der Gemeinde qualifiziert.

Interessentinnen und Interessenten können gerne zur Beratung mit der Ausbildungsleiterin im Religionspädagogischen Mentorat Kontakt aufnehmen!

 

Neue Studierende in Benediktbeuern, Eichstätt, Freiburg und Mainz

Das neue Semester beginnt - Studierende aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart nehmen ihr Studium (wieder) auf:

An der Katholischen Stiftungsfachhochschule Benediktbeuern studieren sie Religionspädagogik / Kirchliche Bildungsarbeit, einige davon im Doppelstudiengang mit Sozialer Arbeit.

An der Katholischen Universität Eichstätt an der Fakultät für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit

An der Fachakademie Freiburg

oder an der Katholischen Hochschule Mainz.

Dazu alle guten Wünsche und Gottes Segen. 

 

Das Leben ist Lernort der Theologie

Das Studium ist absolviert, das Lernen geht weiter.... Für 3junge Frauen ist nun im Berufspraktischen Jahr das Leben mit den Menschen Lernort der Theologie. Was im Studium grundgelegt wurde, findet jetzt Entfaltung, Vertiefung und Erweiterung in den Begegnungen vor Ort, im Alltag der pastoralen Aufgaben und im schulischen Religionsunterricht. Und immer wieder finden Ausbildungsveranstaltungen statt: weil es noch viel zu lernen gibt und weil es gut tut zu spüren: ich bin gemeinsam mit anderen auf dem Weg.

 

Diakonische Pastoral - ein Grundanliegen im Dienst der Gemeindereferent/innen

Die Religionspädagoginnen und die Praktischen Theolog/innen nehmen in dieser Ausbildungswoche des Berufspraktischen Jahres die soziale Situation unter die Lupe.

Eine biblische Grundlegung der Diakonie, die Begriffsklärung "Armut", "Teilhabegerechtigkeit", Stufen des Sozialen Abstiegs sind ebenso Thema wie die Grundprinzipen kath. Soziallehre und Netzwerke vor Ort.

Genauso wesentlich wie das Fachwissen ist die Selbsterfahrung, die eigenen Ressourcen und die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Rolle.

In der Fallarbeit wird deutlich, dass Diakonie eine Querschnittsaufgabe ist, sowohl in der Katechese, in der Jugendarbeit, in der Familienarbeit, in der Begleitung Ehrenamtlicher. Die Kooperation mit den Schulen bietet darüber hinaus interessante Perspektiven. 

 

 

 

Wenn Geschichte und Lebensgeschichten für die Zukunft ermutigen...

Die Praktischen Theolog/innen und Religionspädagog/innen in Ausbildung setzten sich mit ca. 100 Jahren Geschichte, mit Diözesangeschichte und mit der eigenen Biographie auseinander und erkannten: es steckt viel Kraft in unseren Wurzeln - damit können wir uns den Herausforderungen, die auf uns zukommen, gut und gerne stellen.

In der Auseinandersetzung wurde deutlich, welche Herausforderungen die unterschiedlichen Epochen geprägt haben. Die biographische Arbeit zeigte spannende Verbindungslinien zur eigenen Familie auf.

Ebenso war in diesen Ausbildungstagen eine Begegnung mit Herrn Hildebrand, dem Hauptabteilungsleiter für Pastorales Personal angesagt. Im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, dass Begegnungen das Herzstück in der Pastoral vor Ort sind. Die zukünftigen Gemeindereferent/innen freuen sich auf diese vornehmste Aufgabe der Pastoral: Begegnungen initiieren und Beziehungen  stiften, in denen das Reich Gottes hier und heute erfahrbar wird. 

Die Definition von "Leitung", die Menschen so ins Gespräch bringt, dass sie ihre Talente entfalten können, motiviert zur Mitwirkung an der Leitung gemeinsam mit den anderen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen vor Ort.

Ebenso ermutigt der Gedanke, Menschen zu versammeln, die am Sonntag miteinander das Wort Gottes hören, um es unter der Woche zu leben. 

 In der Begegnung mit Frau Wölki stand der Religionsunterricht und die aktuelle Schulentwicklung im Mittelpunkt, die im zukünftigen Aufgabenfeld eine zentrale Rolle spielen. Mitten in diesen Entwicklungen stehen fordert auch, Position beziehen können, mitgestalten und miteinander im Gespräch bleiben können.

Und schließlich brachte der Film über das Leben von Bischof Sproll einen weiteren wichtigen Akzent. Das anschließende Gespräch mit Herrn Scharfenecker vertieft die Eindrücke und erweitert den Blick in die Geschichte so, dass daraus ebenso wie im Start der Woche Mut für die aktuellen Herausforderungen wächst.

Eindrückliche und erfreulíche Ausbildungstage stärken für die Zukunft!